Unternehmensberatung: CrossMedia

crossmedia_beratungCrossmedialität ist einer dieser Begriffe, die seit Jahren durch die Medienwelt geistern und kaum eine Redaktionsleitung erwartet nicht »crossmediales Denken« von seinen Mitarbeitern. Dabei ist allerdings oft nicht klar, dass Crossmedialität mehr meint als nur das Umsetzen eines Beitrags für mehrere Medienarten. Das polnische Medienunternehmen pro futura nutzte den Sommer für eine Beratung zur Steigerung der eigenen Crossmedialität. Die Herausforderung besteht darin, dass pro futura eine Produktionsgesellschaft ist, welche Sendungen für verschiedene Radio- und TV-Sender produziert, aber auch eine Zeitung herausgibt. Die verschiedenen Mediengattungen inhaltlich sinnvoll miteinander zu verknüpfen, die Erwartungen der verschiedenen Zielgruppen zu bedienen und Produktionssynergien effektiv zu gestalten waren Schwerpunkte der Beratung, welche in einen Zweitägigen Workshop mit dem Redaktionsteam in Oppeln eingebunden war.

Foto: Marie Baumgarten

Workshop zu Digital Storytelling in Polen

storytelling_ifa_oppeln_2Das Institut für Auslandsbeziehungen mit Sitz in Stuttgart entsendet seit über 20 Jahren Kulturmanager und Redakteure in verschiedene Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie in die Staaten der GUS. Vor Ort unterstützen die ifa-Mitarbeiter unterschiedlichste Gastinstitutionen.

Im März trafen sich die Mitarbeiter aus Polen und Tschechien in Oppeln/Opole (Polen), unter anderem um an einem zweitägigen Workshop zu PR und Storytelling teilzunehmen. Oliver Weidlich zeigte den Workshopteilnehmern zunächst verschiedenste Werkzeuge der PR-Arbeit auf. Anschließend lernten die Kulturmanager und Redakteure erfolgreiche Beispiele sinnvollen Storytellings kennen, um eigenen Ideen und Konzepte für die Gastinstitutionen, in welchen sie eingesetzt werden, zu entwickeln. Weiterlesen

Eröffnung der SchulKinoWochen Sachsen 2016

WAD_Plakat_72dpi_rgbDer Dokumentarfilm Willkommen auf Deutsch hatte seine Weltpremiere bereits 2014 beim DOK Leipzig, ist aber aktueller denn je: Der Film zeigt, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen und wirft dabei die Frage auf, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Wege steht. Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung in Harburg – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit. Willkommen auf Deutsch ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und zeigt, dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist. Zur Eröffnung der SchulKinoWochen Sachsen 2016 dürfen wir Hauke Wendler, einen der beiden Regisseure des Films, begrüßen.

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Roger Willemsen gestorben

Roger_WillemsenDer Autor, Publizist und Moderator Roger Willemsen ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Mit ihm verliert Deutschland einen großen Intellektuellen, der den Spagat zwischen kritischen Büchern, zum Beispiel über das Gefangenenlager Guantanamo Bay, und auch Klamauk schaffte, wie seine Gastauftritte in der Serie Pastewka oder auch in Neues vom Wixxer zeigen.
Gern erinnere ich mich an ein Interview mit ihm, welches ich 2010 für das (nicht mehr existierende) Kulturmagazin Globe-M führte und an dieser Stelle noch einmal veröffentliche.

STADT – LAND – FLUSS MIT ROGER WILLEMSEN

Publizist, Autor und Moderator Roger Willemsen hat für sein literarisches Reisebuch »Die Enden der Welt« die entlegensten Winkel der Welt besucht. Für Globe-M spielt Oliver Weidlich mit Roger Willemsen eine Runde »Stadt – Land – Fluss«.

Roger Willemsen hat gerade seine Tournee zu »Die Enden der Welt« begonnen. Wir treffen uns zu Stadt – Land – Fluss in seiner Garderobe vor seinem Auftritt in Magdeburg.

Roger Willemsen: A …

Oliver Weidlich: Stopp!

Roger Willemsen: K. Na dann mal los.

Nach etwa einer Minute bekommt Roger Willemsen eine Bulette mit Toast gereicht. Trotz mehrere Versuche lässt er sich nicht am bezahlen hindern. 

Roger Willemsen: Mir fehlt nur Fluss. Wollen wir vergleichen?

Oliver Weidlich: Stadt. Ich habe Karlsbad.

Roger Willemsen: Karatschi.

Oliver Weidlich: Ich nehme an, Sie sind dort bereits gewesen?

Roger Willemsen: Nein, dort war ich noch nicht. Aber es ist das erste was mir mit K eingefallen ist.

Oliver Weidlich: Sie waren bereits in sehr vielen Städten auf der ganzen Welt. Welche Stadt sollte jeder einmal gesehen haben?

Roger Willemsen: Timbuktu. Weil sie legendär ist, eine verschwindende Stadt. Sie ist umweht von Geschichten und die älteste Universität der Welt beheimatet Timbuktu ebenfalls. Sie ist die Heimat der Tuareg, die mit ihren Karawanen durch die Sahara ziehen. Das alles sind Gründe genug, warum man Timbuktu gesehen haben sollte.
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Medienpädagogischer Preis 2015 für Projekt mit Flüchtlingskindern

medienpaedagogischer_preis_2015_oliver_weidlichEine schöne Würdigung zum Jahresende: Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die Sächsische Landesmedienanstalt haben am 10. Dezember zum 10. Mal in Dresden den Medienpädagogischen Preis verliehen. Als bestes Medienkompetenzprojekt zum Sonderthema „Zukunft miteinander gestalten. So möchte ich mit anderen leben.“ wurde Entdecke Leipzig! – Ein Sommerferienprojekt mit Flüchtlingskindern ausgezeichnet.

Zur Meldung des Kultusministeriums…

Neue Seminare im Angebot

praesentierenIm Bereich Seminare finden Sie seit heute eine Vielzahl neuer Kursangebote und Fortbildungen. Neu im Angebot sind beispielsweise die Fortbildungen »Filmanalyse im Unterricht« und »Mit Medien Geschichte (kennen)lernen« sowie das Seminar zu »Politischer Berichterstattung« und ein »Medientraining«, in welchem das Verhalten in Interviewsituationen, auf Pressekonferenzen und vor der Kamera geübt wird. Die Seminarübersicht gibt es auch als PDF zum download. Alle Seminare können von Bildungseinrichtungen und Unternehmen als Inhouse-Seminare oder auch in gestellten Seminarräumen gebucht werden.

Zur Seminarübersicht 

Ein düsterer Jogger, Konfetti und zerbrochene Eier: Kurzfilmworkshop in Plauen

DSC_0065Konfettiregen, ein mysteriöser Jogger im Wald, jede Menge zerbrochene Eier und telenovelareife Gesichtsausdrücke: Der Ferienkurs zur Kurzfilmproduktion im SAEK Plauen  war an Vielfalt kaum zu überbieten. Ähnlich vielfältig wie die Themen des einwöchigen Kurses im August waren auch seine Teilnehmer: Fünf Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren produzierten in zwei Gruppen eigene Filme und probierten sich dabei in den verschiedensten Rollen wie  Drehbuchautor, Kameramann (und Frau) und Schauspieler aus.

Von Montag bis Donnerstag stand dabei die Produktion eines selbstgeschrieben Kurzfilms im Vordergrund. Entstanden ist dabei unter anderem der Film Run: eine moderne Adaption der Sage um die Entstehung der Stadt Plauen. Als Abschluss probierten sich die Teilnehmer noch in der Produktion eines Slow-Motion-Films aus, bei welchem sie ihre Aufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde machten. Neben der Produktion der Filme lag der Fokus des Workshopangebotes auch in der Vermittlung von Wissen rund um den Aufbau und die Finanzierung des Videoportals YouTube sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Produktion von eigenen Filmen.

Zwei der drei entstandenen Filme können hier angesehen werden.
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be-Tolerant.net – Teilnehmer für multimediales Jugendprojekt gesucht

btnLeipziger Jugendliche für multimediales Jugendprojekt rund um Toleranz & Weltoffenheit gesucht

Werde Teil einer von drei Redaktionsgruppen in Leipzig und produziere eigene Video- und Audiobeiträge rund um die Themen Toleranz und Weltoffenheit. Dabei lernst du Jugendliche aus ganz Leipzig, andere Kulturen sowie Grundlagen der Medienproduktion kennen. Ihr führt spannende Interviews, produziert Reportagen und Beiträge. Dabei werde ihr sowohl vor, als auch hinter der Kamera aktiv und schneidet eure Beiträge auch selbst am Computer.

Eure Beiträge werden auf einer eigenen Internetplattform veröffentlicht. Einmal im Monat habt ihr zusätzlich zu den wöchentlichen Redaktionstreffen die Möglichkeit, euch mit den anderen zwei Redaktionsgruppen auszutauschen. Drei Redaktionsgruppen treffen sich in verschiedenen Stadtteilen von Leipzig: ihr sucht aus, welche euch am nächsten liegt. Meldet euch und fragt nach Gruppen in eurer Nähe!
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