Medien(eltern)abende für Kitas, Schulen und Vereine

Medienelternabend - Mädchen mit Notebook

Wann ist ein Kind reif für Computer und Internet? Wie viel Fernsehen darf sein? Was bieten Handys der neuen Generation? Und welche Medien gehören überhaupt ins Kinderzimmer? Diese und weitere (Eltern-)Fragen rund um die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen können im Mittelpunkt eines Elternabends in Kitas, Schulen oder Vereinen stehen. Das Ziel: Mehr Medienkompetenz für Eltern und ihre Kinder. Denn elektronische Medien sind ein fester Bestandteil im Leben von Kindern und Jugendlichen.

Ob Handy, Internet, Fernsehen oder Computerspiele: Die Familie ist zumeist der erste Ort, an dem die Weichen für die Mediennutzung gestellt werden. Hier werden wichtige Regeln zum Umgang mit Medien formuliert und Vereinbarungen mit den Kindern getroffen. Eltern stehen Fragen zur „richtigen“ Medienerziehung aber oft ratlos gegenüber. Einerseits wollen sie ihre Kinder fördern, andererseits wollen sie sie gleichzeitig schützen und ihnen im Umgang mit Medien Grenzen setzen.

Viele Eltern sind mit der immer schneller werdenden Entwicklung im Mediensektor überfordert. Den Eltern soll  mit der Informationsveranstaltung Rat und Hilfe angeboten und dadurch ermöglicht werden, dass Kinder beim Aufwachsen in einer „Medienwelt“ kompetent und sicher begleitet werden.

Mögliche Themen für Medien(eltern)abende:

● Das Internet: Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen

● Mit dem Airbag auf die Datenautobahn – Wie Kinder sicher im Netz surfen können 

● Facebook, Instagram & Co. – Sicherer Umgang in Sozialen Netzwerken

● Alleskönner in der Hosentasche – Die Multimediamaschine Smartphone mit ihren Chancen und Risiken

● Spielen, Zappen, Klicken – Medienerziehung in der Familie

● Da sind doch nur meine Freunde drin – Soziale Netzwerke und die Suche nach einem Ausbildungsplatz

Andere Themen sind nach Absprache selbstverständlich möglich.

Mut machen für neue Wege

Kinder und Jugendliche gehen sorgenfreier und spielerischer mit Medien um. Dieses Ausprobieren hat den Vorteil, dass sie sich neue Medien schneller aneignen. Viele Eltern haben hingegen oftmals das Gefühl, medial „hinterm Mond“ zu leben. Den Eltern soll bewusst werden, dass es nicht darum geht alles zu kennen, sondern darum, die eigenen Erziehungskompetenzen wahrzunehmen. Den Eltern soll die Angst genommen werden, für alles allein verantwortlich zu sein. Andererseits müssen sie auch den Mut haben, sich zu positionieren, Nein! zu sagen oder Alternativen anzubieten. Das Bedürfnis nach Orientierung im Mediendschungel – wie auch im Erziehungsdschungel – muss auch akzeptiert werden, damit Wege zur (Neu-)Orientierung eingeschlagen werden können. Dazu gehört auch der Blick auf sich selbst. Eltern agieren immer als Vorbild für ihren Nachwuchs und sollten dementsprechend ihre eigenen Gewohnheiten kritisch prüfen.

Lassen Sie Sich beraten

Jeder Medienabend – egal ob für Eltern, Lehrer, Erzieher oder Kinder und Jugendliche – geht praktisch auf mögliche Probleme ein, wird intensiv vorbereitet und von einer Vielzahl an kostenlosem Informationsmaterial unterstützt. Veranstaltungen sind im gesamten deutschsprachigem Raum möglich – nutzen Sie die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten und lassen Sie Sich beraten!

»Mit entsprechender Unterstützung lernen Kinder Medieninhalte als solche zu verstehen, sich von ihnen zu distanzieren und andererseits, Beziehungen zwischen Medieninhalten und eigenen Erfahrungen herzustellen.«  (Prof. Dr. Dieter Baacke)

Unter Verwendung von Texten von klicksafe.