One-Night-Stand

Regelmäßig verwandeln drei Leipziger Künstler Wohnungen in Galerien – nur für eine Nacht. Für Globe-M sprach Oliver Weidlich mit einem der Kuratoren.

Sven Bergelt stellt sein Bier auf den Tisch und muss nachdenken. “Im Sommer 2009 hatten wir die Idee, eine einmalige Ausstellung zu organisieren.” Es ging den jungen Kuratoren dabei allerdings nicht um das Schaffen neuer Räume oder Schwierigkeiten traditionelle Ausstellungsräume zu finden. Bergelt und seine Freundin zogen damals aus einer Wohngemeinschaft in eine eigene Wohnung und wollten eine besondere Art Abschiedsfeier geben. So entstand die Idee, ihre bereits leer geräumten WG-Zimmer kurzerhand in eine kleine Galerie zu verwandeln – für eine Nacht.

Die Resonanz auf das Projekt war so groß, dass weitere “One-Night-Galleries” organisiert wurden. “Der Höhepunkt einer Ausstellung ist immer die Vernissage. Also haben wir beschlossen, ausschließlich diesen Höhepunkt durchzuführen.”

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Foto: Büro für Fotografie